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Schlaug-Motorsport bewältigt erfolgreich 24-Stunden „Grüne Hölle“!

23.06.2014 – Nürburgring. Die Westerwälder Mannschaft von Schlaug-Motorsport feierte beim 42. ADAC 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring einen großartigen Erfolg und brachte seine beiden Renault Clio RS3 erfolgreich ins Ziel.

Nach 24 Stunden Gas geben, Tanken, schrauben, Reifen wechseln, Reparieren, Hoffen und Bangen kannte der Jubel beim Team Schlaug-Motorsport am Sonntagnachmittag kurz nach 16 Uhr keine Grenzen mehr. Beide Renault Clio RS3 überquerten in der zehn Teams starken Klasse SP3 (bis 2 Liter Hubraum ohne Turbo) nach langen 24-Stunden auf den Rängen vier und sechs die Ziellinie.

Während der Peterslahrer Rolf Weißenfels und seine beiden Teampartner Dietmar Hanitzsch (Gütersloh) und Stephan Reuter (Erftstadt), eine absolut fehlerfreie Teamleistung ablieferten und außer zweier Reifenschäden durch eingefahrene Fremdkörper, die letztendlich Rang drei in der Klasse kosteten, keinerlei Probleme zu beklagen hatten, freuten sich völlig zu Recht riesig über ihren vierten Klassenrang. Rolf Weißenfels: „Schade die beiden Reifenschäden haben uns leider das Klassenpodest gekostet, so sind wir ‘nur‘

auf dem vierten Rang gelandet. Aber ich bin mit der Leistung unseres Teams mehr als zufrieden und glücklich. Jetzt muss ich das alles erst einmal ein paar Tage sacken lassen und alles Erlebte verarbeiten. Ich möchte mich bei meinen Fahrerkollegen aber vor allen Dingen bei all unseren Helfern und Unterstützern bedanken. Jungs und Mädels ihr wart einmalig und dieser Erfolg gebührt euch allen. Vielen Dank!"

Vor der Zielankunft des zweiten Schlaug-Clios war eine Energieleistung der Mechanikercrew nötig. Der „Mexiko-Clio" von Xavier Lamadrid Jr. (MC), Xavier Lamadrid Sr. (MEX), Massimiliano Girardo (GB) und Nicolas Abril (CH) pilotiert, lief bis in die Nacht ebenfalls ohne Probleme, als ein Motorschaden den Vortrieb unterbrach. Der Wechsel des Motors dauerte nur knapp anderthalb Stunden und der Schlaug-Renner war wieder zurück im Rennen. Teamchef Manfred Schlaug: „Leider hat es über eineinhalb Stunden gedauert, bis wir das Auto von der Strecke zurück in der Box hatten und mit der Reparatur beginnen konnten, das war länger als der eigentlich Motorwechsel. Aber die Jungs haben eine tolle Leistung gezeigt und niemals ans Aufgeben gedacht, ich bin stolz auf die gesamte Teamleistung." Trotz des enormen Zeitverlustes langte es für das zweite Team der Wölmerser Mannschaft noch zu Klassenposition sechs.

Manfred Schlaug: „Das war ein großartiges Wochenende für unser kleines Team. Alle haben einen fantastischen Job gemacht. Ob Fahrer, Mechaniker, die Zeitnahme oder das Catering, alle waren hochmotiviert und haben sich keinen Fehler erlaubt. Der Motorwechsel in der Nacht war eine wahre Energieleistung. Einen Motor ein- und ausbauen und das Ganze in knapp 1 ½ Stunden, einfach Wahnsinn! Ich möchte mich bei allen die uns und unser Team unterstützt haben, in welcher Form auch immer, bedanken. Und für alle Anderen, Danke fürs Daumen drücken. Wir kommen im nächsten Jahr wieder. Versprochen!" (Redaktionsbüro byJogi)