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Zwei Klassensiege für Schlaug Motorsport in der RCN

12.07.2014 – Nürburgring. Eine perfekte Bilanz konnte das Team von Schlaug-Motorsport beim fünften Durchgang zur RCN-Rundstrecken Challenge Nürburgring aufweisen. Sowohl in der Klasse RS2A als auch in der Klasse der Renault Clio-Cup Fahrzeuge waren die Piloten der Westerwälder Mannschaft erfolgreich und holten sich den Klassenerfolg.

 

Beim fünften von acht Saisonrennen auf der über 20 Kilometer langen Nordschleife der Eifeltrecke hatten die Piloten am vergangenen Samstag erneut nicht nur mit den direkten Gegnern, sondern vielmehr auch mit den unbeständigen und nassen Bedingungen auf der Strecke zu kämpfen. Kaum waren die 153 Fahrzeuge überwiegend mit profillosen Slickreifen ausgerüstet, zur Hatz über 15 Runden um den „Preis der Erftquelle" gestartet, setzte auch schon Regen ein, der den Eifelasphalt in eine gefährlich, schmierige Rutschbahn verwandelte und die Fahrer zum außerplanmäßigen Reifenwechsel an die Box zwang.


Für die Wölmerser Mannschaft um Teamchef Manfred Schlaug waren es diesmal der Peterslahrer Rolf Weißenfels mit seinem Renault Clio Cup RS3 und der Breitscheider Friedhelm Erlebach im Mini Cooper S, die auf die Jagd um Pokale und Meisterschaftpunkte gingen. Für die beiden Piloten des Teams Schlaug lief es auch an diesem Samstag, trotz einiger witterungsbedingter „Aha"-Momente, prächtig.


Mini Pilot Friedhelm Erlebach entschied sich schon früh für einen Wechsel auf Regenreifen und lag damit goldrichtig. In der fünf Teams starken Klasse setzte der Bäckermeister aus dem Asbacher Land diesmal klar die Bestzeiten und sicherte sich nach 15 fehlerfreien Runden seinen ersten Klassensieg der Saison.

 

Auch Rolf Weißenfels schloss seinen Renntag erfolgreich als Klassensieger ab. Der schnelle Renault-Clio Pilot aus Peterslahr blieb allerdings etwas länger auf den profillosen Reifen und hatte zwischenzeitlich entsprechende Probleme. „Ich habe gesehen, dass mein Teamkollege Friedhelm Erlebach vor mir zum Reifenwechsel in die Box gefahren ist. Also bin ich noch eine Runde draußen geblieben. Es war da schon teilweise nass so dass es mit den Slicks recht schwierig war. In Runde drei bin ich auf der langen Geraden der Döttinger Höhe in einen Platzregen geraten. Das Auto ist bei 160 auf einmal aufgeschwommen. Ich konnte das „Ding" aber geradeaushalten und hatte irgendwann wieder Grip. Das war ganz schön haarig und alles andere als spaßig. Zum Glück ist aber alles gut gegangen." Auch der Mann aus dem Wiedtal hat als verdienten Lohn seinen fünften Klassensiegerpokal der Saison im Regal stehen.

 

Der sechste RCN Durchgang findet am 30. August mit dem Lauf „Um die Westfalen Trophy" an gleicher Stelle statt. (Redaktionsbüro byJogi)